Minimalinvasive Venenoperation mittels Kryochirurgie

 

Dieses Operationsverfahren hat sich als Alternative zu den endoluminalen Operationen bei Stammvenenerkrankungen sehr gut bewährt

Häufig genügt ein kleiner Hautschnitt in der Beugefalte der Leiste bzw. Kniekehle. Am Bein sind in manchen Fällen keine, bei ausgeprägteren Befunden wenige Minischnitte (2-3 mm) erforderlich. Diese hinterlassen praktisch keine Narbenbildung.

Die Operation kann in einer schonenden Narkose oder in Lokalanästhesie erfolgen.

 

Prinzip der Operation:

  • Kleiner Schnitt in der Leiste oder Kniekehle und Abdichten der kranken Vene nach oben, um den krankhaften Blutrückfluss in die oberflächlichen Beinvenen zu stoppen.

  • Versorgung aller einmündenden Gefäße zur Vermeidung des Wiederauftretens der Venenerkrankung.

  • Einführen der Kryosonde (Kältesonde) in die kranke Vene und Vorschieben bis zum unteren Schwachpunkt. Anfrieren der kranken Vene an der Sondenspitze bei minus 170 Grad. Die nun an der Sonde angefrorene Vene kann so gewebeschonend und ohne wesentliche Blutergüsse entfernt werden.

  • Verschluss des Leistenschnitts, evtl. minichirurgische Entfernung oder Schaumsklerosierung von Seitenastkrampfadern. Wir führen diese Technik seit vielen Jahren erfolgreich durch. Es entstehen nur kleinere Blutergüsse und kaum Beschwerden nach der Operation.

 

Diese Operation wird von uns bei allen Patienten ohne Zuzahlung erbracht. Die durch die Kryotechnik entstehenden Mehrkosten werden unseren gesetzlich versicherten Patienten nicht berechnet.

 

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